Saisonstart U16 Oberliga – Gänsehautfeeling in der SHM

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Sep 162018
 

Erster Spieltag U16 Oberliga und Heimspieltag für den TUSEM. Zu Gast heute im Lührmannwaldkampfbahnarenaoval: VV Humann Essen und VC Essen Borbeck. Erster Gegner waren die Mädchen von VV Humann Essen. Heute – eigentlich mal aufgrund Ermangelung eines 2. Zuspielers das trainierte – 5/1-System. Wie im Vorbericht erwähnt, wurde nach den Ferien dieses Spielsystem konsequent trainiert und das sollte sich heute auszahlen. Mit großer Ruhe und Abgeklärtheit schlugen die Mädchen von der Höhe auf. Es klappte nicht alles, aber sehr vieles. Der Gegner hatte Sprungaufschläge geübt, aber anscheinend die Aufstellung vernachlässigt. Die TUSEM Mädchen hatten zwar ihre Probleme mit der ein oder anderen Aufschlagspielerinnen, aber wenn man am Ende mehr Aufschläge rüber bekommt als der Gegner, steht es trotzdem 25:18 für TUSEM Essen. Es war aber nicht nur die Konstanz im Aufschlag, die die Mädchen von der Höhe auch im 2. Satz beibehielten, sondern auch ganz viele Aktionen in der Abwehr und vor allem im Angriff, die für einen tollen 2. Satz sorgten. In der Abwehr wurde unglaublich viel geholt und daraus erfolgten viele gute Angriffe. Ein richtig guter 2. Satz mit wenig Fehlern auf Seiten der TUSEM Mädchen sorgte für einen eindeutigen Satzgewinn mit 25:12 für den TUSEM. Yes, die ersten Punkte waren eingefahren…

Wenn man Heimspieltag hat, muss man immer das 2. Spiel pfeifen und es ist erfahrungsgemäß schwer, die Mädchen nach dieser Pfeifpause wieder aus dem Ruhemodus zu holen. Mit dem VC Borbeck stand erneut kein einfacher Gegner auf der anderen Netzseite. Bis zum 18:18 war das Spiel sehr ausgeglichen. Nur eine Aufschlagserie beendete dann aber den 1. Satz zu Gunsten von VC Essen Borbeck mit 25:19. Mit mehreren Aufschlagserien auf Seiten des TUSEM Essen und immer wieder tollen Abwehr- und Angriffsaktionen von allen Spielerinnen, verdienten sich die Mädchen von der Höhe mit einem 25:9 den Satzausgleich zum 1:1. Der 3. kurze Satz stand an und motiviert durch die Megaleistung im 2. Satz, wollten die TUSEMerinnen jetzt auch den 3. Satz für sich entscheiden. Der 3. Satz war auch wieder lange ausgeglichen. Beim Stand von 12:11 sorgten zwei grandiose Aufschläge für den 1. Satzball. Eine Auszeit des gegnerischen Trainers brachte die Aufschlagspielerin aus dem Tritt und nach einem Fehlaufschlag drohte es noch mal spannend zu werden. Die Mädchen von der Höhe wollten sich den Sieg im 2. Spiel nicht nehmen lassen, nahmen den Aufschlag in Ruhe an und brachten einen Angriff auf der Seite des Gegners so unter, dass dieser die Annahme nur ins Aus auf der TUSEM-Seite spielen konnte. Damit stand es 15:12 für TUSEM Essen. Großer Jubel und Begeisterung auf Seiten des TUSEM. „Ein Megaspiel unserer Mädchen. Sie haben über weite Strecken der beiden Spiele unglaublich viel Ruhe und Sicherheit ausgestrahlt, so dass wir früher als geplant und eigentlich fast ungewollt das 5/1-System etablieren werden. Wir müssen noch an ein paar Absprachen arbeiten, aber das bekommen wir schnell hin. Und Sprungaufschläge sind das nächste Trainingsthema 😉 Das Lührmannwaldkampfbahnarenaoval war am heutigen Tag für unsere Gegner uneinnehmbar. Und ja, wir hatten heute tatsächlich etwas Gänsehaut, und das nicht von der Klimaanlage“, so das Trainerteam nach dem erfolgreichen 1. Spieltag der U16 Oberliga.

Saisonstart U 18 Bezirksliga

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Sep 162018
 

Endlich war er da: der heiß ersehnte Saisonstart. Vor den Ferien wurde wieder fleißig 3 x pro Woche trainiert. Es wurde an der Technik gefeilt und der Angriff gefestigt. Alle waren fleißig und motiviert dabei. Nach den Ferien hieß es dann: Aufstellung üben. Da an den Spieltagen nicht immer 2 Zuspieler dabei sind, musste notgedrungen 5/1 trainiert werden. Und tatsächlich fiel den Mädchen die Umstellung auf dieses Spielsystem im Training nicht so schwer wie erwartet. Dazu aber mehr beim U16 Spieltag. Am Samstag wurde zum Saisonauftakt erst einmal U18 gespielt. MTG Horst konnte aufgrund einer Krankheitswelle nicht antreten und so hieß der Gegner am 1. Spieltag ’nur‘ TV Jahn Königshardt II. Mit sieben Spielerinnen angereist, ging es um 15.00 Uhr los. Im 1. Satz merkte man den TUSEMerinnen die Nervosität an. Das 1. mal U18, das hörte sich groß und schwer an, dann wenigstens im Spielsystem 4/2, um Ruhe ins Spiel zu bringen. Königshardt schlug konstant auf und die Essenerinnen hatten ihre Probleme in der Annahme und mit dem eigenen Aufschlag. Das Feld war häufig einfach zu klein 😉 Der 1. Satz ging dann auch mit 25:15 an TV Jahn Königshardt. Im 2. Satz machten es die Mädchen von der Höhe dann viel besser. Die Aufschläge kamen im Feld an und bereiteten den Königshardtern viele Probleme. Mit dem jetzt entstandenen Selbstbewusstsein auf Seiten der Essenerinnen klappten auch viele Angriffsaktionen und die Abwehr war sehr aufmerksam. Folgerichtig stand es am Ende des Satzes 25:19 für TUSEM Essen. 1:1 in Sätzen, also Verlängerung. Leider konnten die Mädchen von der Höhe den Schwung nicht in den 3. Satz mitnehmen. Viele Unkonzentriertheiten und erneute Aufschlagfehler machten es dem Gegner viel zu einfach und Königshardt ging schnell hoch in Führung. Im kurzen 3. Satz wird es dann schwer und die routinierten Spielerinnen aus Königshardt machten den Satz mit dem Endstand von 15:9 zu. „Heute haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht. Wahrscheinlich waren unsere jungen Spielerinnen doch nervöser als gedacht. Die Aufschlagfehlerquote auf unserer Seite war sehr hoch. Aber wir sind nicht unzufrieden. Königshardt ist immer ein schwerer Gegner.“, so war das Trainerteam Svenja Luxen und Claudia Weß kurz nach dem Spiel zu vernehmen.

TUSEM Cup 2018 am 08. / 09. September

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Jul 212018
 

Der diesjährige TUSEM CUP findet am 08./09. September 2018 in der Sporthalle Margarethenhöhe statt.

Nähere Infos hier.

U16 – Gelungener Saisonabschluss gegen Dinslaken

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Apr 162018
 

Der letzte Spieltag einer langen Saison fand in Dinslaken statt. Mit einem Großaufgebot von 10 Spielerinnen samt Eltern, allerdings ohne die verurlaubte Co-Trainerin Svenja Luxen, ging es an die Schnittstelle von Niederrhein und Ruhrgebiet. An der Tabelle konnten die TUSEMerinnen nicht mehr drehen: der 3. Platz war sowohl nach unten als auch nach oben sicher, aber noch mal gewinnen wollten die Mädchen von der Höhe am schönen Sonntag Nachmittag auf jeden Fall. Hochmotiviert ging es in den 1.Satz. Vieles klappte und der Gegner machte es den Essenerinnen auch nicht besonders schwer. Der Angriff wuppte und die Aufschläge kamen auch relativ konstant im gegnerischen Feld an. Den 1. Satz holten sich die Mädchen von der Höhe mit 25:13. Dann kam der 2. Satz und die Trainerin warf die Rotationsmaschine an. 4 neue Spielerinnen kamen aufs Feld. Da es sich bei den Vieren durchaus um „erfahrene Spielerinnen“ handelte, sollte der 2. Satz ähnlich ausgehen wie der 1. Dachte sich zumindest Trainerin Claudia Weß. Aber es kam natürlich – wie sollte es auch anders sein – (fast) ganz anders. Plötzlich herrschte ein kleines Chaos auf dem Feld. Wer nimmt jetzt den Ball in der Annahme/Abwehr? Ganz nach dem Motto „nimm Du ihn, ich nehme in jedenfalls nicht“ wurden dem Gegner viele Punkte geschenkt. Das Feld war für die Aufschläge zu klein und das Netz anscheinend zu hoch. Dazu kamen einige nicht konsequent gespielte Angriffe (mit Pritschen konnte man auch Dinslaken nicht beeindrucken) und plötzlich zog der Gegner davon und roch die Chance zumindest einen Satz zu gewinnen. Die Mädchen von der Höhe kämpften sich wieder ran und hatten beim Stand von 24:23 den 1. Satzball. Aber diesen Satz-/Matchball konnten die TUSEMerinnen nicht verwerten, weil plötzlich nicht ganz klar war, warum eigentlich die kurze sechs auf der kurzen sechs steht; Fazit: 1. Matchball abgewehrt. Beim 2. Matchball (25:24) schätze die Essener Zuspielerin die Netzhöhe  zu ihrer Sprungkraft falsch ein und erneut hieß es: (2.) Matchball abgewehrt. Wieder holte sich der TUSEM das Aufschlagrecht zurück. Beim 3. Matchball stand es 26:25 für die Mädchen von der Höhe. Dieses mal konnten die Dinslakenerinnen den Angriff der Essenerinnen nicht unter Kontrolle bringen und der letzte Sieg der Saison war perfekt. „War vielleicht ein wenig viel Unruhe mit 4 Spielerwechseln zum Satzwechsel. Aber es ist ja noch mal gut gegangen. Die Saison mit den Mädchen hat unglaublich viel Spaß gemacht und 10 Siege von insgesamt 14 Spielen ist schon sehr toll für die 1. Saison auf dem richtigen Volleyballfeld. Ich kann mich da immer nur wiederholen – und ich spreche da auch für Svenja -: Hut ab vor der enormen Leistungssteigerung der Mädchen über die Saison hinweg. Ab Montag geht es dann direkt in die Saisonvorbereitung mit 3 x Training pro Woche. Und dann wollen wir mal sehen, wie sich die Mädchen in der kommenden Saison in der U16 Oberliga machen,“ so zufrieden äußerte sich Trainerin Claudia Weß über den Saisonverlauf 2017/2018.

2. Damen – So cool, dass es hinter uns schneite

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Mrz 192018
 

TUSEM Essen II vs. TV Jahn Königshardt 3:1 (25:20; 24:26; 25:23; 25:22)

Spruch des Tages unseres Ersatz-Coachs Peter Herzog an ein an diesem Tag gut aufgelegtes und hoch motiviertes Team: „Ihr seid so cool, dass es hinter Euch schneit!“ und somit Sieger um den Kampf des Titels für diesen Spielbericht. Auf den zweiten Platz verwiesen wurde „Verbandsligadirektaufsteigerbesieger“ und weit abgeschlagen „Saisonziel erreicht“.

Aber mal auf Anfang: Der etatmäßige Coach Andreas Edelmeier stand aus beruflichen Gründen und Co-Trainerin Svenja Luxen urlaubsbedingt und heiße Omma trinkend nicht zur Verfügung. Plan B Coach Peter Herzog unserer 1. Garde erbarmte sich und bot sich an uns am Samstag zu coachen… Hut ab, obwohl er 90% der Truppe bereits versuchte hatte das Volleyball spielen beizubringen und um unsere „Konstanz“ wusste, vielen Dank dafür!

Freitagnachmittag stand dann auch der Kader, trotz Abwesenheiten bedingt durch Oberschenkel, Verlust der Zähne, Familienfeiern sowie Schnupfnasen schaffte der Coach es wieder ein Dutzend Spielerinnen auf das Parkett zu bringen.

An den abwesenden Coach: Als ich schniefend die Halle betrat, fand ich zwölf Spielerinnen Unterarmliegestützend in der Halle vor, ich packte meine Stoppuhr aus, feuerte lautstark wildgeworden an, zählte runter, motivierte sobald eine kurz die Spannung verlor und als die Uhr auf 5:00 stand sackten alle jubelnd zusammen. Check! Mannschaftskasse aufgefüllt, wohin geht die Reise?

Diesen Adrenalinschub nahmen allesamt nun ins weitere Aufwärmen und den Spielbetrieb mit. Böse Zungen behaupteten es geht „um die goldene Ananas“: in unserem Fall das Beibehalten des 3. Platzes aus eigener Kraft, unsere Gegnerinnen standen hingegen bereits verdient mit nur einem knapp an den Tabellenzweiten verlorenen Spiel als direkter Aufsteiger in die Verbandsliga fest. Nichtsdestotrotz wollten wir im letzten Saisonspiel, bei einem Heimspiel, vor zahlreich anwesenden Fans eine starke Leistung abliefern, um dann am Abend bei der Saisonabschlusssause fröhlich anstoßen zu können.

Da wir in den letzten Spielen immer den Anfang verpennt hatten, dachten wir uns, wir versuchen das mal anders und konzentrieren uns! Gesagt, getan! Von Beginn an waren wir konzentriert, motiviert und zeigten eine ansprechend starke Leistung. Bis Mitte des Satzes schenkten beide Mannschaften sich nichts, bis wir dem Gegner zum Ende den Zahn im Angriff zogen und uns insbesondere im Block stark durchgesetzt haben. Wer jetzt meint, na und, die Mittelblocker vom TUSEM sind doch alle auch ganz groß gewachsen, der hat das Spiel nicht gesehen! Es war unsere nicht ganz so groß gewachsene Zuspielerin Claudia K. die sich am Netz durchgesetzt hat und sage und schreibe 3 Punkte für uns verbuchen konnte! Und nein, das Netz war nicht abgesackt! Zöpfchen hatte am Samstag nicht nur all ihre Sprungkraft gebündelt, sie hatte auch ihre Speedy Gonzales Schuhe angestreift und konnte aus fast allen ihr zugewiesenen Bällen (auch wenn sie noch so weit weg von ihr waren) ein tolles Zuspiel zaubern – man nennt sie übrigens nun auch „The Wall“. Der erste Satz ging verdient 25:19 an die Mädels aus Essen.

Dann kam der in dieser Saison von uns gefürchtete 2. Satz. Doch auch dieser Satz startete recht ausgeglichen, nach 17 beide konnten wir mit 23:20 in Führung gehen, bevor die Mädels aus Königshardt sich auch ihrer Stärken besannen und den Satz mit 24:26 für sich verbuchten.

Im dritten Satz gelang uns nahezu alles, wir führten 24:17 und dann … dann gelang irgendwie nicht mehr viel, die Fans schauten sich irritiert an, die Akteurinnen auch, diese wurden jedoch pünktlich wach und machten den Sack dann endlich mit 25:23 zu. War das gewollt???

Der vierte Satz startete irgendwie zerfahren … wir lagen 3:8 zurück … 8:14 … kamen auf 14:16 ran … lagen wieder 18:22 zurück … kämpften was das Zeug hält … Claudia N. ließ keinen Ball im Block vorbei … 22 beide … 24:22 … Satz und Sieg!

Alle Spielerinnen lieferten an diesem Tag ab und erfüllten ihre Aufgaben auch wenn sie nur kurz reinkamen.

Insbesondere unserer Libera Saskia schwebte quasi über das Spielfeld und pflückte nicht nur die Bälle, die am Block vorbeizogen weg und manövrierte diese zielsicher in die Hände der Zuspielerin – sie rettete auch „schlagend“ verloren geglaubte dritte Bälle. Einen erfolgreichen Angriff hätte ihr auch jeder gegönnt, aber diese Bälle waren zumindest gefährlich genug um den Gegner zu verwirren und am Spielaufbau zu hindern.
Unsere Diagonale Hanna verstand es an diesem Tag nicht nur im Aufschlag und Angriff mächtig auf den Ball zu kloppen, sie zeigte auch eine tolle „Bodenarbeit“, souveräne Abwehrleistung, Hut ab!
Unsere Außen-Maschinen Tina und Linda brachten nicht nur zielsicher den Ball im gegnerischen Feld unter, Aufschläge und Abwehrleistung konnten sich auch sehen lassen, Doro ergänzte das Ganze punktgenau, damit die Mädels auch mal Luft holen können.
Unsere Mittelblockerinnen Charly, Judit, Claudia N. und Claudia W. ergänzten sich auch großartig, brachten einige Bälle – mehr oder weniger gewollt stark 😉 im gegnerischen Feld unter und erfüllten ihren Job im Block.

Nun aber: Verbandsligadirektaufsteigerbesieger TUSEM erreicht Saisonziel 3. Platz aus eigener Kraft … und am letzten Spieltag klappte es auch wieder mit der Verpflegung!

Schön war die Saison … im Spielbetrieb nicht immer … aber immer spassig!

U16 erfolgreich gegen WTB und MTG

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Mrz 182018
 

Endlich mal wieder ein U16-Spieltag und damit ungefähr gleichaltrige Teams in der Halle. Der Spieltag begann für die TUSEM-Mädchen gegen den Werdener TB II. Waren die Werdenerinnen mit 12 Mädchen erschienen, so hatten die Mädchen von der Höhe nur 7 Spielerinnen aufzubieten. Aber alleine von der Lautstärke her, konnten die TUSEMerinnen mit den Werdener-Mädchen mithalten. Mit verschiedenen kleinen Aufschlagserien von Elena, Franka, Mila, Joelle, Josie und Toni startete die TUSEM-Sechs in den 1. Satz. Schnell stand es 20:7 und spätestens in der 2. Auszeit des Werdener Trainers bemerkten die TUSEM-Mädchen nur „So, jetzt sind sie leise“. Die Mädchen vom WTB waren von den Aufschlägen und dem Gesang so beeindruckt, dass sie zwar noch ein paar Punkte holten, aber der Satzgewinn war in keinster Weise gefährdet und so hieß es ziemlich schnell: 25:12 für den TUSEM Essen. Im 2. Satz kamen die Werdenerinnen aufgrund von vielen kleinen Eigenfehlern der TUSEM-Mädchen besser ins Spiel und gingen immer wieder in Führung. Als es dann beim Gegner wieder etwas lauter wurde, feuerten sich auch die TUSEM Mädchen wieder viel mehr an. Und siehe da, es half. Der Satz war denkbar eng. Es wurde gekämpft und geackert und beim Stand von 23:23 ging es um die Wurst. Der erste Satzball ging dank einer starken Abwehrleistung von unserem Youngster Toni und einem daraus tollen Angriff von ebenfalls Youngster Mila mit 24:23 an die TUSEM Mädchen. Als dann beim 24:23 unsere an dem Tag stärkste Aufschlagspielerin Elena zum Aufschlag ging, konnte man die Gedanken im Gesicht des Werdener Trainers buchstäblich lesen („warum gerade jetzt, gerade sie??“). Er versuchte die Spielerin noch mit seiner letzten Auszeit aus dem Konzept zu bringen. In der Auszeit sagte die TUSEM-Trainerin Claudia Weß nur zu ihrer Spielerin: „er versucht Dich mit der Auszeit zum Fehler zu zwingen. Du gehst jetzt einfach zum Aufschlag und bringst den Ball ins Feld, mehr wird nicht notwendig sein. Du hast Dir heute bei den Gegnern ausreichend Respekt erarbeitet.“ Und mehr brauchte es wirklich nicht. Der letzte Aufschlag des Spiels ging „von der Hand an die Wand“ und der TUSEM gewann den Satz mit 25:23 und das Spiel mit 2:0.

Als nächstes warteten die Spielerinnen der MTG Horst. Zu dem Spiel gibt es aber nicht viel Spannendes zu berichten. Der 1. Satz wurde bestimmt von Aufschlagserien der TUSEM Mädchen. Gerade einmal eine Rotation schaffte der 1Gegner bevor es dann 25:10 für den TUSEM Essen hieß. Im 2. Satz kam es für MTG sogar noch schlimmer. Wieder einmal ging Elena zum Aufschlag um den TUSEM mit 13 Aufschlägen mit 13:0 in Führung zu bringen. Erwähnt sei aber auf jeden Fall, dass nicht alle Aufschläge Asse waren und dass Toni, Joelle, Janne, Franka und Mila auf dem Feld bei den Bällen, die vom Gegner zurück kamen, wirklich sehr gut aufgepasst haben. Beim Stand von 14:1 ging dann Franka zum Aufschlag. Und auch sie legte eine tolle Serie hin und beendete den Satz mit 25:1. „Muss man auch erst einmal schaffen. Ich kann meinen Mädchen heute und auch für die ganze U16 Saison nur meinen Respekt aussprechen. Den 3. Platz hinter den starken Teams aus Königshardt und Bredeney haben sie sich verdient. Der Großteil der Mannschaft hat seine 1. Saison auf großem Feld mit 6 gegen 6 gespielt.  In der nächsten Saison werden die Mädchen auf jeden Fall in der U16 Oberliga starten,“ so Trainerin Claudia Weß.

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