Die 1. Damen hat in 2017 mal wieder eine Achterbahn erlebt. Die letzte Saison endete in der Verlängerung, sprich Relegation. Man hing aber zu sehr an der Oberliga, ais dass man sie so einfach aufgegeben hätte. Gesagt, getan, man hielt in zwei emotionalen Partien die Liga.

Zur neuen Saison sollte alles besser werden. Personelle Verstärkungen sollten her, Mitte und Diagonal wären gut. Auf der Mitte kamen zu den zweien der letzten Saison mit Idil und Anna zwei Nachwuchsspielerinnen, die sich schnell in der Mannschaft zurecht fanden. Schwieriger stellte sich die Situation auf der Diagonalen da, es stellten sich zwar einige Kandidaten vor, aber in der letzten Konsequenz hatten sie zu viel Respekt vor Franziska.

Auch die Vorbereitung sollte besser werden, aber dann war es wie in jedem Sommer, entweder keine Halle oder Urlaub. Aber dann war da noch das Trainingslager, was sicherlich hilfreich war und der TUSEM – Cup, unserem einzigen Vorbereitungsturnier. Gut besetzt, mi dem TUS Herten sogar Regionalliga, sollte das Turnier erste Aufschlüsse geben. Fatal sagte der Trainer am Ende, denn der TUSEM gewann sein eigenes Turnier, und das nicht einmal unverdient.

Die Saison konnte kommen, und wie sie kam. Die TUSEM – Damen legten los wie die Feuerwehr. Bis zum5. Spieltag blieben die Damen unbesiegt, auch gegen unseren Angstgegner Düren. Leider ging dann die Partie gegen Hilden sehr unnötig mit 2:3 verloren. Das leitete dann ein mittleres Tief ein. Zwar hatten wir an den folgenden Spieltagen das obere Tabellendrittel zum Gegner, aber mehr als die Punkte in den Fünf- Satz – Niederlagen gegen Leverkusen und Dormagen sprangen bis zum Ende der Hinrunde nicht heraus. Tiefpunkt war die 0:3 Heimniederlage gegen Freier Grund. Hatten wir unse r Pulver schon verschossen?

Im alten Jahr stand dann noch die erste Partie der Rückrunde an. Gegner war Bonn, die denkbar schlecht gestartet waren. Nun aber, durch unseren Hänger, ziemlich dich in der Tabelle an uns herangerückt waren. Zu allem Überfluss fehlten bei diesem Spiel mit Tanja und Franzi zwei wichtige Spielerinnen und Jussi kam genau an diesem Tag von einer Afrika- Reise zurück, na prima!

In einem umkämpften Spiel behielt der TUSEM nach verlorenem ersten Satz mit 3:1 knapp die Oberhand. Bekki und die beiden Jungstars sprangen für die Fehlenden in die Bresche und sorgten mit dafür , dass wir auf dem fünften Platz stehen und einen direkten Verfolger auf Distanz gehalten haben. Mit 17 Punkten gehen wir in die kurze „Winterpause“, um dann die Saison möglichst erfolgreich zu Ende zu bringen.

Wir wünschen unseren Zuschauern, die uns bisher unterstützt haben alles Gute für 2018 und hoffen natürlich, dass wir euch schon am 14. Januar um 15.00 zum Heimspiel gegen Düren wieder sehen, ungewohnter Tag, ungewohnte Zeit, aber gewohnter Ort.

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