Am frühen Sonntagmorgen ging es für die U16 des TUSEM nach Bredeney. Der altbekannte Gegner aus der ersten U14-Saison von vor 2 Jahren wartete schon, um sich für den einen abgegebenen Satz aus der Hinrunde zu revanchieren. Im eiskalten Bredeneyer Schuhkarton wollten die Mädchen um Claudia Weß und Svenja Luxen dann auch nicht wirklich auftauen. Leicht ersatzgeschwächt und mit vier Paar schweren Beinen der U14 Spielerinnen von der Quali A am Vortag ging es gegen einen schweren Gegner. Die Bredeneyer sind den TUSEMern eine Saison voraus und das merkte man an dem Tag auch deutlich, zumindest deutlicher als in der Hinrunde. Hatten die Mädchen von der Höhe die Bredeneyer im 1. Satz des Hinspiels noch kalt erwischt, gab es im 1. Satz am Sonntagmorgen nicht viel zu feiern. Aufschlagserien der Bredeneyer sorgten bereits im 1. Satz mit 25:15 für klare Verhältnisse. Sichtlich beeindruckt davon, dass die eigenen Aufschläge vom Gegner mit guten Angriffen zurück kommen können, produzierte man dazu den ein oder anderen Eigenfehler und musste sich auch im 2. Satz mit 25:16 den an diesem Tag überlegenen Südessenerinnen geschlagen geben. Zumindest war man jetzt aufgetaut und aufgewacht.

Im 2. Sonntagsspiel galt es dann wenigstens TuS Baerl die Punkte abzuknöpfen. Es wurde ein sehr einseitiges von Aufschlagserien der TUSEMerinnen geprägtes Spiel. Im 1. Satz gelang noch nicht einmal eine komplette Rotation und von den 5 Punkten der Gegnerinnen aus Baerl, machten die Mädchen von der Höhe ganze 4 Punkte durch Aufschlagfehler für die Gegner. Wer glaubte, langweiliger geht es gar nicht mehr, wurde enttäuscht. Auch im 2. Satz zeigte der Gegner kaum Gegenwehr. Zumindest gelang eine Rotation, so dass jede Spielerin einmal ihr Aufschlagkönnen unter Beweis stellen konnte. Wieder mussten die Essenerinnen von den 6 Punkten des Gegners 4 Punkte durch Aufschlagfehler selbst machen bis es dann am Ende 25:5 und 25:6 stand. Einen kleinen Trost für das verlorene Spiel gegen Bredeney gab es dann doch noch: das anschließende Spiel TuS Baerl gegen TV Bredeney  endete 7:25 und 8:25 – 4 Punkte von Baerl mehr fühlten sich wie ein kleiner Sieg an 😉

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