Das erste Nachholspiel in einer Trainingszeit gab es am Montag für die 4. Damen des TUSEM gegen den VC Essen Borbeck. Der Borbecker Trainer hatte um Verlegung gebeten, da er nicht ausreichend Spielerinnen am eigentlichen Spieltag zur Verfügung hatte. Er wollte wenigstens auf Augenhöhe mit den TUSEMerinnen agieren können. „Wir vom TUSEM spielen zwar nicht so gerne in einer Trainingszeit, aber zugestimmt haben wir trotzdem. Probieren geht ja bekanntlich über studieren.“ Trainerin Claudia Weß verordnete ihren Spielerinnen zur Trainingszeit komplettes erscheinen. Nur sieben Spielerinnen – wie am Vortag gegen Werden – sollten es nicht wieder sein. Bis auf eine erkrankte Spielerin waren alle anderen 14 Spielerinnen in der Halle und sorgten für eine tolle Stimmung. Auch die zwei Spielerinnen, die aufgrund der max. möglichen 12 Spielerinnen noch nicht einmal mit auf den Spielbericht konnten, feuerten an was das Zeug hält. Das Spiel begann mit einer starken Sechs, die nicht viel zu ließ. Anders als am Vortag kamen die Aufschläge bei den TUSEMerinnen wie am Schnürchen. Den druckvollen Aufschlägen hatte der VCB nicht viel entgegen zu setzen. Wenn die Annahme bei den Borbeckerinnen dann gelang, entwickelte sich ein munteres hin und her, in dem auf beiden Seiten anständig Volleyball gespielt wurde aber oft die Punkte auf der TUSEM-Seite blieben. Die Mädchen von der Höhe waren die überlegenere Mannschaft und setzten sich im 1. Satz mit 25:12 durch. Der 2. Satz begann ähnlich. Wieder sorgten kleinere Aufschlagserien für ein gutes Punktepolster. Borbeck kam zwar noch etwas ran, aber der Satz ging trotzdem mit 25:17 an den TUSEM. Im 3. und auch letzten Satz zeigten die Mädchen von der Höhe erneut gute Aufschläge und eine stabile Annahme. In den letzten Wochen hatten die TUSEMerinnen viel am Angriff gearbeitet und das sollte sich lohnen. Manchmal waren die Laufwege für die ein oder andere Spielerin nicht ganz klar, aber da der VCB an diesem Abend alles andere als auf Augenhöhe war, ging auch der 3. Satz mit 25:13 an die Mädchen von der Höhe. „Das war heute ein sehr starkes Spiel. Es war ganz egal, wen wir eingewechselt haben, die Spielerin hat jeweils sehr schnell ins Spiel gefunden. Das war richtig gut. Und die Stimmung auf dem Feld und am Spielfeldrand war großartig.“ Svenja Luxen und Claudia Weß waren einfach nur zufrieden.

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