Endlich mal wieder ein U16-Spieltag und damit ungefähr gleichaltrige Teams in der Halle. Der Spieltag begann für die TUSEM-Mädchen gegen den Werdener TB II. Waren die Werdenerinnen mit 12 Mädchen erschienen, so hatten die Mädchen von der Höhe nur 7 Spielerinnen aufzubieten. Aber alleine von der Lautstärke her, konnten die TUSEMerinnen mit den Werdener-Mädchen mithalten. Mit verschiedenen kleinen Aufschlagserien von Elena, Franka, Mila, Joelle, Josie und Toni startete die TUSEM-Sechs in den 1. Satz. Schnell stand es 20:7 und spätestens in der 2. Auszeit des Werdener Trainers bemerkten die TUSEM-Mädchen nur „So, jetzt sind sie leise“. Die Mädchen vom WTB waren von den Aufschlägen und dem Gesang so beeindruckt, dass sie zwar noch ein paar Punkte holten, aber der Satzgewinn war in keinster Weise gefährdet und so hieß es ziemlich schnell: 25:12 für den TUSEM Essen. Im 2. Satz kamen die Werdenerinnen aufgrund von vielen kleinen Eigenfehlern der TUSEM-Mädchen besser ins Spiel und gingen immer wieder in Führung. Als es dann beim Gegner wieder etwas lauter wurde, feuerten sich auch die TUSEM Mädchen wieder viel mehr an. Und siehe da, es half. Der Satz war denkbar eng. Es wurde gekämpft und geackert und beim Stand von 23:23 ging es um die Wurst. Der erste Satzball ging dank einer starken Abwehrleistung von unserem Youngster Toni und einem daraus tollen Angriff von ebenfalls Youngster Mila mit 24:23 an die TUSEM Mädchen. Als dann beim 24:23 unsere an dem Tag stärkste Aufschlagspielerin Elena zum Aufschlag ging, konnte man die Gedanken im Gesicht des Werdener Trainers buchstäblich lesen („warum gerade jetzt, gerade sie??“). Er versuchte die Spielerin noch mit seiner letzten Auszeit aus dem Konzept zu bringen. In der Auszeit sagte die TUSEM-Trainerin Claudia Weß nur zu ihrer Spielerin: „er versucht Dich mit der Auszeit zum Fehler zu zwingen. Du gehst jetzt einfach zum Aufschlag und bringst den Ball ins Feld, mehr wird nicht notwendig sein. Du hast Dir heute bei den Gegnern ausreichend Respekt erarbeitet.“ Und mehr brauchte es wirklich nicht. Der letzte Aufschlag des Spiels ging „von der Hand an die Wand“ und der TUSEM gewann den Satz mit 25:23 und das Spiel mit 2:0.

Als nächstes warteten die Spielerinnen der MTG Horst. Zu dem Spiel gibt es aber nicht viel Spannendes zu berichten. Der 1. Satz wurde bestimmt von Aufschlagserien der TUSEM Mädchen. Gerade einmal eine Rotation schaffte der 1Gegner bevor es dann 25:10 für den TUSEM Essen hieß. Im 2. Satz kam es für MTG sogar noch schlimmer. Wieder einmal ging Elena zum Aufschlag um den TUSEM mit 13 Aufschlägen mit 13:0 in Führung zu bringen. Erwähnt sei aber auf jeden Fall, dass nicht alle Aufschläge Asse waren und dass Toni, Joelle, Janne, Franka und Mila auf dem Feld bei den Bällen, die vom Gegner zurück kamen, wirklich sehr gut aufgepasst haben. Beim Stand von 14:1 ging dann Franka zum Aufschlag. Und auch sie legte eine tolle Serie hin und beendete den Satz mit 25:1. „Muss man auch erst einmal schaffen. Ich kann meinen Mädchen heute und auch für die ganze U16 Saison nur meinen Respekt aussprechen. Den 3. Platz hinter den starken Teams aus Königshardt und Bredeney haben sie sich verdient. Der Großteil der Mannschaft hat seine 1. Saison auf großem Feld mit 6 gegen 6 gespielt.  In der nächsten Saison werden die Mädchen auf jeden Fall in der U16 Oberliga starten,“ so Trainerin Claudia Weß.

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