Der letzte Spieltag einer langen Saison fand in Dinslaken statt. Mit einem Großaufgebot von 10 Spielerinnen samt Eltern, allerdings ohne die verurlaubte Co-Trainerin Svenja Luxen, ging es an die Schnittstelle von Niederrhein und Ruhrgebiet. An der Tabelle konnten die TUSEMerinnen nicht mehr drehen: der 3. Platz war sowohl nach unten als auch nach oben sicher, aber noch mal gewinnen wollten die Mädchen von der Höhe am schönen Sonntag Nachmittag auf jeden Fall. Hochmotiviert ging es in den 1.Satz. Vieles klappte und der Gegner machte es den Essenerinnen auch nicht besonders schwer. Der Angriff wuppte und die Aufschläge kamen auch relativ konstant im gegnerischen Feld an. Den 1. Satz holten sich die Mädchen von der Höhe mit 25:13. Dann kam der 2. Satz und die Trainerin warf die Rotationsmaschine an. 4 neue Spielerinnen kamen aufs Feld. Da es sich bei den Vieren durchaus um „erfahrene Spielerinnen“ handelte, sollte der 2. Satz ähnlich ausgehen wie der 1. Dachte sich zumindest Trainerin Claudia Weß. Aber es kam natürlich – wie sollte es auch anders sein – (fast) ganz anders. Plötzlich herrschte ein kleines Chaos auf dem Feld. Wer nimmt jetzt den Ball in der Annahme/Abwehr? Ganz nach dem Motto „nimm Du ihn, ich nehme in jedenfalls nicht“ wurden dem Gegner viele Punkte geschenkt. Das Feld war für die Aufschläge zu klein und das Netz anscheinend zu hoch. Dazu kamen einige nicht konsequent gespielte Angriffe (mit Pritschen konnte man auch Dinslaken nicht beeindrucken) und plötzlich zog der Gegner davon und roch die Chance zumindest einen Satz zu gewinnen. Die Mädchen von der Höhe kämpften sich wieder ran und hatten beim Stand von 24:23 den 1. Satzball. Aber diesen Satz-/Matchball konnten die TUSEMerinnen nicht verwerten, weil plötzlich nicht ganz klar war, warum eigentlich die kurze sechs auf der kurzen sechs steht; Fazit: 1. Matchball abgewehrt. Beim 2. Matchball (25:24) schätze die Essener Zuspielerin die Netzhöhe  zu ihrer Sprungkraft falsch ein und erneut hieß es: (2.) Matchball abgewehrt. Wieder holte sich der TUSEM das Aufschlagrecht zurück. Beim 3. Matchball stand es 26:25 für die Mädchen von der Höhe. Dieses mal konnten die Dinslakenerinnen den Angriff der Essenerinnen nicht unter Kontrolle bringen und der letzte Sieg der Saison war perfekt. „War vielleicht ein wenig viel Unruhe mit 4 Spielerwechseln zum Satzwechsel. Aber es ist ja noch mal gut gegangen. Die Saison mit den Mädchen hat unglaublich viel Spaß gemacht und 10 Siege von insgesamt 14 Spielen ist schon sehr toll für die 1. Saison auf dem richtigen Volleyballfeld. Ich kann mich da immer nur wiederholen – und ich spreche da auch für Svenja -: Hut ab vor der enormen Leistungssteigerung der Mädchen über die Saison hinweg. Ab Montag geht es dann direkt in die Saisonvorbereitung mit 3 x Training pro Woche. Und dann wollen wir mal sehen, wie sich die Mädchen in der kommenden Saison in der U16 Oberliga machen,“ so zufrieden äußerte sich Trainerin Claudia Weß über den Saisonverlauf 2017/2018.

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