Die Anreise nach Geldern gestaltete sich etwas schwierig. Die Hallenadresse war irgendwie verwirrend und den Navis unbekannt. Mit etwas Verspätung, irgendwie doch noch pünktlich, landete die TUSEM-Reisegruppe dann aber doch am richtigen Ort. Das 1. Spiel VCE Geldern gegen STV Hünxe rang den Mädchen von der Höhe und auch den mitgereisten Fans Respekt ab. Tja, Oberliga, Mädels…

Den Respekt dem Gegner aus Hünxe gegenüber konnten die TUSEMerinnen im gesamten 1. Spiel nicht abschütteln. Im 1. Satz hielten die Mädchen von der Höhe bis zum 14:11 gut mit. Was dann kam, war eine gute Aufschlagspielerin vom STV Hünxe.  Viele Bälle waren auf der Seite der TUSEM-Sechs nicht mehr spielbar und irgendwie fehlte auch der Kampfgeist. Der Satz endete mit einem sehr deutlichen 25:11 für Hünxe. Das war den Essenerinnen bisher gar nicht passiert. Im 2. Satz gelangen dann zwar ein paar gute Aktionen mehr, aber der Glaube an einen möglichen Satzsieg wollte einfach nicht aufkommen. Uns so hieß der Sieger nach nur 35 Minuten mit 25:16 und somit 2:0 STV Hünxe.

Jetzt hieß es wieder motivieren für das 2. Spiel, Gegner: VCE Geldern. Die TUSEMerinnen starteten nervös und konnten sich anfangs nicht wirklich absetzen. Viele gute Angriffsaktionen brachten dann aber endlich das Selbstbewusstsein zurück und die Mädchen von der Höhe gingen in Führung. Viele gute Aufschläge gepaart mit gutem Angriff brachte den Satzsieg mit 25:15 für die Essenerinnen. Im 2. Satz sah es lange nach einem deutlichen Sieg für den TUSEM aus. Aber der VCE wollte sich nicht so leicht geschlagen geben und hatte beim Stand von 19:15 seine beste Aufschlagspielerin auf der Position I. Der Satz wurde noch mal spannend und ging in die Verlängerung. Die ersten beiden Satzbälle hatte der VCE Geldern, konnten aber von der TUSEM-Sechs jeweils abgewehrt werden. Der 1. Satzball für die TUSEM-Mädchen wurde von Geldern ebenfalls abgewehrt, bevor dann der 2. Satzball endlich den Satzsieg brachte: 28:26 und somit 2:0 für TUSEM Essen. Trainerin Claudia Weß war trotz einer Niederlage nicht unzufrieden: „Das 1. Spiel war wirklich schwer. Der STV Hünxe war  heute für uns nicht zu schlagen. Sie sind im Angriff schon weiter als wir und waren beim Aufschlagspiel enorm sicher und stark. Das 2. Spiel war eher unsere Kragenweite, auch wenn wir es uns am Ende des 2. Satzes noch mal selbst schwer gemacht haben. Unnötigerweise, wie ich finde. Die Punkte nehmen wir mit dem angepeilten Ziel der Quali für die Westdeutschen natürlich gerne mit.“

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