Damen1

Showdown in Marienheide

 1. Damen, Saison 2016/17  Kommentare deaktiviert für Showdown in Marienheide
Mai 012017
 

Bis zum letzten Freitag wussten wahrscheinlich die wenigsten Spielerinnen der 1. Damen wo Marienheide liegt. Jetzt weiß man mehr. Nach einer landschaftlich interessanten Anreise, bei der man gen Ende die Autobahnen auf Grund der Staugefahr auslassen durfte, erreichten wir für uns volleyballerisches Neuland. In den ersten beiden Sätzen legten die Damen los wie die Feuerwehr, mit 25:16 und 25:15 gingen diese Sätze an den TUSEM. Die zahlreich erschienene Anhängerschaft der Heimmannschaft wurde zunehmend leiser. Dummerweise dauerte dies nicht all zu lange. Der Gastgeber kam zurück, die TUSEM- Angreiferinnen schlugen sich die Finger wund, nur ging leider viel zu wenig auf den Boden. Die Zuversicht wich, zumindest ein wenig und der Vorsprung bröckelte. Ausgleich, wer hatte das gedacht, selbst für dumme Sprüche war da kaum Platz. Wer aber jetzt glaubte, dass das Projekt Klassenerhalt zum Scheitern verurteilt zu sein schien, der lag daneben, wenn auch ziemlich knapp. Im TieBreak war man dann der Meinung, dass die Saison so früh noch nicht gelaufen sein konnte, mit dem denkbar knappen Ergebnis von 15:13 hielt sich der TUSEM noch alle Chancen offen. Na dann, man sieht sich hoffentlich am Samstag den 6.5. um 17.00 in der Margarethenhöhe!

Franzi hat wenig geschlafen

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Mrz 272017
 

Oben Genanntes hörte sich erst einmal nicht gut an. Aber es bezog sich nicht auf die Veranstaltung in Hilden. Nach dem Highlight gegen Olpe holte uns der harte Alltag der Liga wieder ein. In einem mit Haken und Ösen geführten Spiel unterlagen wir mit 2:3. Einen Punkt gab es, was uns aber nicht wirklich weiterbrachte.

Und jetzt hatte Franzi schlecht geschlafen, ihre vollmundige Aussage, dass es sich um ein gutes Zeichen handelte, hinterließen gewisse Zweifel. Denn vor ungefähr einem Jahr, hatte es an gleicher Stelle, eine deftige Schlappe gesetzt. Erschwerend kam unser neues Laster, die notorische Auswärtsschwäche hinzu. Aber die hatten die Damen an diesem Tag anscheinend zu Hause gelassen, genauso wie die Dinge, die sonst beim Coach für graue Haare sorgten. Die Annahme spielte wie aus einem Guss, Aufschläge fanden sicher ihr Ziel und die Schlafgeminderte hatte sich wohl vorgenommen, die Bonner Abwehr im Alleingang zu zerlegen. Dem Trainer ging es wie in einem guten Kinofilm, man merkte nicht wie die Zeit verging, und es war viel zu früh vorbei. 3:0 gegen den Tabellendritten (16:25; 15:25; 20:25). So mit haben wir den sicheren Tabellenplatz wieder selbst im Zugriff. Aber dazu müssen wir in den letzten beiden Spielen an diese Leistung anknüpfen.

Vielleicht sieht man sich ja am 8.04. zum letzten und vielleicht entscheidenden Heimspiel gegen Düren in der Margarethenhöhe.

Ein denkwürdiges Ereignis

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Feb 222017
 

Die Protagonisten waren versammelt, auf der einen Seite: der unangefochtene Tabellenführer aus Olpe mit seiner vielköpfigen Anhängerschaft, auf der anderen Seite die Underdogs vom TUSEM mit ebenfalls zahlreichen Zuschauern und der Schelonke- Waffelmannschaft. Um Wiedergutmachung für die recht einseitige Partie in Olpe ging es. Vielleicht könnte man Olpe ja ein wenig ärgern.

Na ja, im ersten Satz saah es aus wie gehabt, Olpe übernahm die Führung und brachte diesen Satz auch auf die Habenseite, mit dem kleinen Unterschied, dass die TUSEM – Damen sich diesmal nicht abschütteln ließen.  25: 20 endete dieser Satz und im folgenden Satz sollte es noch viel enger werden . Schlappe 35 Minuten beharkten sich beide Teams und brachten das Scoreboard fast zum Platzen, was vor allen Dingen der Anschreiberin Hanna die Schweißperlen auf die Stirn trieb. 39 : 37 hieß es am Ende für die TUSEM- Damen, zum ersten Mal wurde der Anhang aus Olpe leiser. Und der Schwung ging mit in den dritten Satz, der TUSEM entschied diesen Satz mit 25:16 für sich. Der Gesang der Olpe-Fans „Hier regiert der…“ erklang zwar immer noch , hörte sich in dieser Phase des Spiel aber eher nach einer Minderheitenregierung an. Doch der Spitzenreiter wäre nicht der Spitzenreiter, wenn er nicht wieder zurückkäme. So war es dann auch. In einem weiterhin umkämpften Spiel gewann Olpe den vierten Satz mit 25:20. Aber nach Aufgabbe stand uns nicht der Sinn, also ab in den TieBreak. Es sah dann früh danach aus, als könnte Olpe das Spiel dann doch zügig für sich entscheiden. 11:14 aus Sicht des TUSEM stand es, die Auszeiten waren genommen, Franci Studener  war die letzte Hoffnung. Und mit ihr kam noch einmal frischer Wind und der TUSEM glich aus, das war aber dann der letzte Kraftakt. Olpe gewann in einem intensiven Spiel den TieBreak mit 17:15.

Nach dem Schlusspfiff feierten beide Mannschaften ihre Leistung und selbst der Coach schaute  zufrieden. Er nahm ers sogar hin dass ein TUSEM- Fan ihn nach dem Spiel mit einem Grinsen als „Looser“ bezeichnete. Aber wir haben unser Selbstbewusstsein stärken können und können selbstbewusst in die nächsten Herausforderungen gehen.

Ab und Auf

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Feb 122017
 

Na ja, ein wenig hat der Chronist gebraucht, um sich vom letzten Spieltag zu erholen. Düsseldorf  hieß der Gegner, Rehabilitation sollte angesagt sein, nach dem Debakel vom Hallo im Hinspiel. Danach sah es erst einmal gar nicht aus, eher nach einer Neuauflage. Mit Müh und Not konnte im ersten Satz wenigstens die 10- Punkte- Marke erreicht  werden. Doch manchmal überraschen die Damen. Die Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen konnte, wurde umgesetzt, zunächst jedenfalls. Wir gewannen den zweiten Satz und verkauften uns im dritten Satz teuer, der dann aber doch wieder an Düsseldorf ging. Doch dann brachen alle Dämme, im vierten Satz setzte es wieder eine herbe Klatsche. Nichts war es mit der Revanche, aber woran lag dieser partielle „Stromausfall“? Augenscheinlich war in den Katastrophensätzen der Aufschlag das Problem: unser Service zu harmlos und Düsseldorfs leider nicht.

Aber neue Aufgaben warfen ihre Schatten voraus, Heimspiel gegen den Erkelenzer VV, Kenner der Szene erinnern sich vielleicht, das Hinspiel war das mit dem verschollenen Spielberichtbogen. Leider war dieses Spiel nicht gewonnen worden, klappte diesmal die Revanche? Und wie, es ging von Anfang an zur Sache, die Truppe hängte sich rein und wurde belohnt. Unter Milas energischer Führung punkteten die Angreiferinnen sehr konstant. Besonders hervor tat sich Franzi Brune, gegen Ende aber bot sie dem zahlreichen Publikum noch ein technisches Schmankerl, sie schlug einen Angriff an die eigene Netzunterkante, was den Gesamteindruck aber nicht trübte. Anders der Coach, der im dritten Satz von einem für ihn ungewöhnlichen Wechselwahn befallen wurde, der diesen Satz nochmal ein wenig spannend machte.  3:0 für den TUSEM und damit buchten wir drei Punkte, die uns weiterhin Anschluss an das Mittelfeld halten lassen. Weiter geht es wieder zu Hause, diesmal aber gegen den härtesten Brocken der OL1 VC SFG Olpe, die uns im Hinspiel so ziemlich unsere Grenzen aufgezeigt haben, deshalb haben wir auch nichts zu verlieren, also ran ans Werk!

Ging wirklich!

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Jan 292017
 

Die Revanche ist geglückt. Der vorsichtige Optimismus vor dem Leverkusenspiel war berechtigt. Es waren alle da, Spielerinnen und Zuschauer. Bayer startete wohl mit dem Gedanken, dass es sich um ein 6- Punkte- Spiel handelte, was die Tabelle ja auch belegte. Doch wie schon erwähnt, die TUSEM – Damen waren nicht gewillt, die Punkte wiederum abzugeben. Aber für die 2:0 Satzführung musste man sich schon ziemlich ins Zeug legen, zu 22 und zu 21 gingen die Sätze dann an den TUSEM. Der dritte Satz ging dann ziemlich in die Wicken. Gefühl des zu sicheren Sieges oder kollektiver Blackout?   Diese Frage, die schon Generationen von Volleyballphilosophen stellten, beschäftigte nun auch wieder den Coach und seine Co- Trainerin Melli. Doch es bedurfte keiner moralischen Ansprachen oder Standpauken, so wollte man das nicht stehen lassen. Angeführt von unserer Jungstudentin Franci, die sich besonders im Aufschlag und Angriff hervortat, wurde das Strohfeuer aus Leverkusen zu 16 gelöscht. Drei Punkte, die auch langsam nötig waren, waren eingefahren. Der Chronist möchte noch erwähnen, dass unser Youngster Sophie zu ihrem ersten Einsatz in der Oberliga kam. Der geneigte Freund des bewegten Bildes kann sich Jussis cineastischen Meisterwerke, verfeinert von Cutterin Franzi Brune auf unserer Facebook – Seite anschauen.

Ach ja, am kommenden Sonntag soll die Richtigstellungskampagne in Düsseldorf fortgesetzt werden, zumindest wollen wir den recht kläglichen Auftritt vom Hinspiel korrigieren.

Es geht schon wieder los!

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Jan 202017
 

Ja , es geht, besser gesagt es ging schon wieder los. Am vergangenen Sonntag begann das Volleyballjahr 2017. Und wohin fährt man dann im Januar am besten, dahin, wo es möglichst viel Schnee gibt. Je weiter wir fuhren, desto weißer wurde es. Und nein,  wir fuhren nicht nach Sibirien, dieser Eindruck täuschte, wir fuhren ins Siegerland. Und nein, wir bekamen es auch nicht mit Yetis oder Schneestürmen zu tun. Stürmisch ging es für uns beim VTV Freier Grund jedoch zu, und zwar in Person der Nummer 5 im Dress der Gastgeber. Besagte Angreiferin verhagelte uns so ziemlich den Start in 2017. Denn egal, was wir auch versuchten, in den meisten Fällen blieb sie die Antwort nicht schuldig. Zunächst jedoch sah es gut aus, der erste Satz war hart umkämpft, ging dann aber doch denkbar knapp mit 23:25 an Freier Grund. Im zweiten Satz sah es dann düster aus, beim Stand von 18 :24 schien nicht mehr viel zu gewinnen. Doch Klopfer  war da anderer Meinung, begab sich zum Aufschlag und entschied den Satz kurzer Hand mit 26 : 24 für uns. Doch damit sind die positiven Situationen schon fast aufgezählt, zu 16 und zu 20 gaben wir die beiden folgenden Sätze ab. Sicherlich hat es nach Meinung unserer Libera auch daran gelegen, dass nie ein Ball zu ihr hingekommen ist. Na ja, über diese Interpretation ihrer Position wird zu sprechen sein. Also auswärts schein es mittlerweile so etwas wie ein Fluch zu sein, wir können außerhalb der Sporthalle Margarethenhöhe nicht gewinnen, das müssen wir ändern.

Aber zunächst ist am 21. 01. Bayer Leverkusen bei uns zu Gast, eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte, aber wir sollten gewarnt sein. Schließlich bescherten wir ihnen den ersten Saisonsieg. Es war ein denkwürdiges Spiel in Leverkusen, dass wir mit 2:3 verloren und in dem eine Schiedsrichterin mit seltsamen Visionen bezüglich der Regelauslegung eine denkwürdige Rolle spielte.

Und zum Schluss: Trainer sagt: „Training läuft, könnte klappen!“

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