So weit, so gut

 1. Damen, Saison 2017/18  Kommentare deaktiviert für So weit, so gut
Jan 022018
 

Die 1. Damen hat in 2017 mal wieder eine Achterbahn erlebt. Die letzte Saison endete in der Verlängerung, sprich Relegation. Man hing aber zu sehr an der Oberliga, ais dass man sie so einfach aufgegeben hätte. Gesagt, getan, man hielt in zwei emotionalen Partien die Liga.

Zur neuen Saison sollte alles besser werden. Personelle Verstärkungen sollten her, Mitte und Diagonal wären gut. Auf der Mitte kamen zu den zweien der letzten Saison mit Idil und Anna zwei Nachwuchsspielerinnen, die sich schnell in der Mannschaft zurecht fanden. Schwieriger stellte sich die Situation auf der Diagonalen da, es stellten sich zwar einige Kandidaten vor, aber in der letzten Konsequenz hatten sie zu viel Respekt vor Franziska.

Auch die Vorbereitung sollte besser werden, aber dann war es wie in jedem Sommer, entweder keine Halle oder Urlaub. Aber dann war da noch das Trainingslager, was sicherlich hilfreich war und der TUSEM – Cup, unserem einzigen Vorbereitungsturnier. Gut besetzt, mi dem TUS Herten sogar Regionalliga, sollte das Turnier erste Aufschlüsse geben. Fatal sagte der Trainer am Ende, denn der TUSEM gewann sein eigenes Turnier, und das nicht einmal unverdient.

Die Saison konnte kommen, und wie sie kam. Die TUSEM – Damen legten los wie die Feuerwehr. Bis zum5. Spieltag blieben die Damen unbesiegt, auch gegen unseren Angstgegner Düren. Leider ging dann die Partie gegen Hilden sehr unnötig mit 2:3 verloren. Das leitete dann ein mittleres Tief ein. Zwar hatten wir an den folgenden Spieltagen das obere Tabellendrittel zum Gegner, aber mehr als die Punkte in den Fünf- Satz – Niederlagen gegen Leverkusen und Dormagen sprangen bis zum Ende der Hinrunde nicht heraus. Tiefpunkt war die 0:3 Heimniederlage gegen Freier Grund. Hatten wir unse r Pulver schon verschossen?

Im alten Jahr stand dann noch die erste Partie der Rückrunde an. Gegner war Bonn, die denkbar schlecht gestartet waren. Nun aber, durch unseren Hänger, ziemlich dich in der Tabelle an uns herangerückt waren. Zu allem Überfluss fehlten bei diesem Spiel mit Tanja und Franzi zwei wichtige Spielerinnen und Jussi kam genau an diesem Tag von einer Afrika- Reise zurück, na prima!

In einem umkämpften Spiel behielt der TUSEM nach verlorenem ersten Satz mit 3:1 knapp die Oberhand. Bekki und die beiden Jungstars sprangen für die Fehlenden in die Bresche und sorgten mit dafür , dass wir auf dem fünften Platz stehen und einen direkten Verfolger auf Distanz gehalten haben. Mit 17 Punkten gehen wir in die kurze „Winterpause“, um dann die Saison möglichst erfolgreich zu Ende zu bringen.

Wir wünschen unseren Zuschauern, die uns bisher unterstützt haben alles Gute für 2018 und hoffen natürlich, dass wir euch schon am 14. Januar um 15.00 zum Heimspiel gegen Düren wieder sehen, ungewohnter Tag, ungewohnte Zeit, aber gewohnter Ort.

Es gab Geschenke

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Okt 082017
 

Gab es, aber nicht für die Spielerinnen vom TV Menden. Die Geschenke, vor allem in Form von drei Punkten bekamen Franci und der Coach, die hatten sich nämlich trotz ihres Geburtstages in die Halle begeben. Sie und eine doch zahlreiche Schar von Zuschauern bekamen dann einiges zu sehen. Aber der Reihe nach, in der Trainingswoche vor dem Spiel sah es nicht so gut aus: Idil war verletzt, Tanja würde auch nicht zum Spiel können, zu allem Überfluss knickte am Donnerstag Lisa um und Mila verstauchte sich den Daumen. Also personell sah es nicht so gut aus, als Rückversicherung für Milas Daumen setzte sich dann am Samstag Grobi auf die Bank. Aber dem Spiel sollte das keinen Abbruch tun. In ihren neuen Einspielshirts, gesponsert von Doctor T Burger – Labs legten die Damen schon beim Einspielen los. Das ging dann gleich im ersten Satz so weiter , der mit 25:13 gewonnen wurde. Daumen und Fußgelenke hielten, nur leider der Spannungsbogen erstmal nicht. Ehe man sich versah lag der Gastgeber mit 19:24 hinten. Satz vorbei, weit gefehlt,  Punkt um Punkt kämpfte sich der TUSEM heran, um dann leider nach einigen Satzbällen den Satz dann mit 36:38 abzugeben. In dieser Phase hatten wir große Probleme mit dem Mittelangriff der Mendenerinnen. Scheinbar hatte Menden in diesem Satz mehr Substanz gelassen. Denn die nächsten beiden Sätze gingen sicher an die Gastgeberinnen, bei denen Anna ihren ersten Einsatz über ein ganzes Spiel hatte. Aus einer guten Mannschaftsleistung ist die stabile Annahme insbesondere von Steffi und Lisa zu erwähnen(25:13; 36:38; 25:20; 25:16) .

Aber weiter geht´s, in der nächsten Woche erwartet uns das Derby beim VV Humann. Der Aufsteiger ist sehr gut in die Saison gestartet, wir sollten gewarnt sein.

Einfach geht schon mal gar nicht!

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Okt 012017
 

So ist es halt gegen Düren, kurz sind die Spiele nie.

Aber alles der Reihe nach. Zunächst begann der Spieltag mit einer Besichtigung des Rheinlandes mit Brune – Tours. Franzis Navi leitete uns durch alle sehenswerten oder auch nicht sehenswerten Orte dieser Gegend, mit der Absicht uns noch mehr Staus zu ersparen. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz erreichten wir „Wettkampfstätte“ rechtzeitig. Bei der Mannschaftsaufstellung hatte der Coach keine großen Schwierigkeiten, da ohne Jussi und Klopfer wenig Möglichkeiten zum Auswählen gegeben waren. Von Angang an war es ein umkämpftes Spiel, die Führung wechselte häufig. Düren hatte im Vergleich zum TUSEM- Cup noch zwei Mittelblockerinnen aus dem Hut gezaubert, die uns arge Probleme bereiteten. So ging der erste Satz mit 26 : 24 an Düren. Im zweiten Satz änderte sich das Bild, die TUSEM- Damen übernahmen die Kontrolle, 25 : 19 für den TUSEM.  Aber die Gastgeberinnen waren nicht klein zu kriegen, sie gewannen den dritten Satz mit 25:22.  Und auch im vierten Satz kam es knüppeldick, Düren hatte sogar schon Matchball.Sollte es wie immer gegen Düren ausgehen? Lange auf Augenhöhe mitgespielt, dann doch knapp verloren. Heute nicht dachten sich die Damen und gewannen den vierten Satz noch mit 27:25. Zu allem Unglück hatte sich Idil auch noch verletzt, sie war bei einer Netzaktion umgeknickt. Zum Glück für unser Nesthäkchen stellte sich  die Verletzung als nicht so gravierend heraus. Aber das Spiel war für sie leider beendet, Anna übernahm ihren Part. Und sie machte das ordentlich. Genau wie die ganze Mannschaft hängte sie sich rein. Franzi Brune gelangen im TieBreak noch einige Blöcke, die zum entscheidenden Vorsprung mit beitrugen. Ja, es geschehen noch Zeichen, Franzi blockte im ganzen Spiel effektiv. Schluss der Betrachtungen, mit viel Einsatz konnten wir zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Übrigens, die Rückfahrt war schneller.

Wir sind wieder da!

 1. Damen, Saison 2017/18  Kommentare deaktiviert für Wir sind wieder da!
Sep 242017
 

Der Saisonbeginn war in der Heimhalle. Vor dem Start bleiben immer Fragen, ist der Kader groß genug, ist er konkurrenzfähig? Motiviert, aber leider ohne Tanja ging es gegen Bonn, einen alten Bekannten aus der vergangenen Saison. Verblüffend war der Trainer, der ausnahmsweise nicht die sonst bekannte hektische Betriebsamkeit vor dem Start an den Tag legte. Was war anders, diese Frage war vor dem Spiel noch nicht zu beantworten. Das änderte sich nach dem Anpfiff. Den Bonnerinnen flogen druckvolle Aufschläge und Angriffe um die Ohren, bei denen  sich besonders unser Nesthäkchen Idil hervortat. Da bedurfte es keines Welpenschutzes, unsere Mittelblockerin wusste sich von Anfang an zu behaupten, was Franzi sichtlich auch erfreute, da sie in der Haudrauffakultät tatkräftige  Unterstützung bekam. Aber es lag nicht an einzelnen Spielerinnen, dass Bonn froh war, als für sie der Spuk des ersten Satzes vorbei war.

Es war dann zu erwarten, dass Bonn besser ins Spiel finden würde, jedoch beließ es die TUSEM-Sechs nicht bei einem guten Satz. Auch der zweite Satz ging an den TUSEM, der dritte mit 23:25 leider nicht (O-Ton Coach: „Ihr Schnarchnasen“, haben die Damen erst mal nicht gehört). Aber der vierte Satz sorgte dann für die Entscheidung.

Das Spiel macht Lust auf mehr, wobei sich alle Beteiligten einig waren.

Showdown in Marienheide

 1. Damen, Saison 2016/17  Kommentare deaktiviert für Showdown in Marienheide
Mai 012017
 

Bis zum letzten Freitag wussten wahrscheinlich die wenigsten Spielerinnen der 1. Damen wo Marienheide liegt. Jetzt weiß man mehr. Nach einer landschaftlich interessanten Anreise, bei der man gen Ende die Autobahnen auf Grund der Staugefahr auslassen durfte, erreichten wir für uns volleyballerisches Neuland. In den ersten beiden Sätzen legten die Damen los wie die Feuerwehr, mit 25:16 und 25:15 gingen diese Sätze an den TUSEM. Die zahlreich erschienene Anhängerschaft der Heimmannschaft wurde zunehmend leiser. Dummerweise dauerte dies nicht all zu lange. Der Gastgeber kam zurück, die TUSEM- Angreiferinnen schlugen sich die Finger wund, nur ging leider viel zu wenig auf den Boden. Die Zuversicht wich, zumindest ein wenig und der Vorsprung bröckelte. Ausgleich, wer hatte das gedacht, selbst für dumme Sprüche war da kaum Platz. Wer aber jetzt glaubte, dass das Projekt Klassenerhalt zum Scheitern verurteilt zu sein schien, der lag daneben, wenn auch ziemlich knapp. Im TieBreak war man dann der Meinung, dass die Saison so früh noch nicht gelaufen sein konnte, mit dem denkbar knappen Ergebnis von 15:13 hielt sich der TUSEM noch alle Chancen offen. Na dann, man sieht sich hoffentlich am Samstag den 6.5. um 17.00 in der Margarethenhöhe!

Franzi hat wenig geschlafen

 1. Damen, Saison 2016/17  Kommentare deaktiviert für Franzi hat wenig geschlafen
Mrz 272017
 

Oben Genanntes hörte sich erst einmal nicht gut an. Aber es bezog sich nicht auf die Veranstaltung in Hilden. Nach dem Highlight gegen Olpe holte uns der harte Alltag der Liga wieder ein. In einem mit Haken und Ösen geführten Spiel unterlagen wir mit 2:3. Einen Punkt gab es, was uns aber nicht wirklich weiterbrachte.

Und jetzt hatte Franzi schlecht geschlafen, ihre vollmundige Aussage, dass es sich um ein gutes Zeichen handelte, hinterließen gewisse Zweifel. Denn vor ungefähr einem Jahr, hatte es an gleicher Stelle, eine deftige Schlappe gesetzt. Erschwerend kam unser neues Laster, die notorische Auswärtsschwäche hinzu. Aber die hatten die Damen an diesem Tag anscheinend zu Hause gelassen, genauso wie die Dinge, die sonst beim Coach für graue Haare sorgten. Die Annahme spielte wie aus einem Guss, Aufschläge fanden sicher ihr Ziel und die Schlafgeminderte hatte sich wohl vorgenommen, die Bonner Abwehr im Alleingang zu zerlegen. Dem Trainer ging es wie in einem guten Kinofilm, man merkte nicht wie die Zeit verging, und es war viel zu früh vorbei. 3:0 gegen den Tabellendritten (16:25; 15:25; 20:25). So mit haben wir den sicheren Tabellenplatz wieder selbst im Zugriff. Aber dazu müssen wir in den letzten beiden Spielen an diese Leistung anknüpfen.

Vielleicht sieht man sich ja am 8.04. zum letzten und vielleicht entscheidenden Heimspiel gegen Düren in der Margarethenhöhe.

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