2. Damen – So cool, dass es hinter uns schneite

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Mrz 192018
 

TUSEM Essen II vs. TV Jahn Königshardt 3:1 (25:20; 24:26; 25:23; 25:22)

Spruch des Tages unseres Ersatz-Coachs Peter Herzog an ein an diesem Tag gut aufgelegtes und hoch motiviertes Team: „Ihr seid so cool, dass es hinter Euch schneit!“ und somit Sieger um den Kampf des Titels für diesen Spielbericht. Auf den zweiten Platz verwiesen wurde „Verbandsligadirektaufsteigerbesieger“ und weit abgeschlagen „Saisonziel erreicht“.

Aber mal auf Anfang: Der etatmäßige Coach Andreas Edelmeier stand aus beruflichen Gründen und Co-Trainerin Svenja Luxen urlaubsbedingt und heiße Omma trinkend nicht zur Verfügung. Plan B Coach Peter Herzog unserer 1. Garde erbarmte sich und bot sich an uns am Samstag zu coachen… Hut ab, obwohl er 90% der Truppe bereits versuchte hatte das Volleyball spielen beizubringen und um unsere „Konstanz“ wusste, vielen Dank dafür!

Freitagnachmittag stand dann auch der Kader, trotz Abwesenheiten bedingt durch Oberschenkel, Verlust der Zähne, Familienfeiern sowie Schnupfnasen schaffte der Coach es wieder ein Dutzend Spielerinnen auf das Parkett zu bringen.

An den abwesenden Coach: Als ich schniefend die Halle betrat, fand ich zwölf Spielerinnen Unterarmliegestützend in der Halle vor, ich packte meine Stoppuhr aus, feuerte lautstark wildgeworden an, zählte runter, motivierte sobald eine kurz die Spannung verlor und als die Uhr auf 5:00 stand sackten alle jubelnd zusammen. Check! Mannschaftskasse aufgefüllt, wohin geht die Reise?

Diesen Adrenalinschub nahmen allesamt nun ins weitere Aufwärmen und den Spielbetrieb mit. Böse Zungen behaupteten es geht „um die goldene Ananas“: in unserem Fall das Beibehalten des 3. Platzes aus eigener Kraft, unsere Gegnerinnen standen hingegen bereits verdient mit nur einem knapp an den Tabellenzweiten verlorenen Spiel als direkter Aufsteiger in die Verbandsliga fest. Nichtsdestotrotz wollten wir im letzten Saisonspiel, bei einem Heimspiel, vor zahlreich anwesenden Fans eine starke Leistung abliefern, um dann am Abend bei der Saisonabschlusssause fröhlich anstoßen zu können.

Da wir in den letzten Spielen immer den Anfang verpennt hatten, dachten wir uns, wir versuchen das mal anders und konzentrieren uns! Gesagt, getan! Von Beginn an waren wir konzentriert, motiviert und zeigten eine ansprechend starke Leistung. Bis Mitte des Satzes schenkten beide Mannschaften sich nichts, bis wir dem Gegner zum Ende den Zahn im Angriff zogen und uns insbesondere im Block stark durchgesetzt haben. Wer jetzt meint, na und, die Mittelblocker vom TUSEM sind doch alle auch ganz groß gewachsen, der hat das Spiel nicht gesehen! Es war unsere nicht ganz so groß gewachsene Zuspielerin Claudia K. die sich am Netz durchgesetzt hat und sage und schreibe 3 Punkte für uns verbuchen konnte! Und nein, das Netz war nicht abgesackt! Zöpfchen hatte am Samstag nicht nur all ihre Sprungkraft gebündelt, sie hatte auch ihre Speedy Gonzales Schuhe angestreift und konnte aus fast allen ihr zugewiesenen Bällen (auch wenn sie noch so weit weg von ihr waren) ein tolles Zuspiel zaubern – man nennt sie übrigens nun auch „The Wall“. Der erste Satz ging verdient 25:19 an die Mädels aus Essen.

Dann kam der in dieser Saison von uns gefürchtete 2. Satz. Doch auch dieser Satz startete recht ausgeglichen, nach 17 beide konnten wir mit 23:20 in Führung gehen, bevor die Mädels aus Königshardt sich auch ihrer Stärken besannen und den Satz mit 24:26 für sich verbuchten.

Im dritten Satz gelang uns nahezu alles, wir führten 24:17 und dann … dann gelang irgendwie nicht mehr viel, die Fans schauten sich irritiert an, die Akteurinnen auch, diese wurden jedoch pünktlich wach und machten den Sack dann endlich mit 25:23 zu. War das gewollt???

Der vierte Satz startete irgendwie zerfahren … wir lagen 3:8 zurück … 8:14 … kamen auf 14:16 ran … lagen wieder 18:22 zurück … kämpften was das Zeug hält … Claudia N. ließ keinen Ball im Block vorbei … 22 beide … 24:22 … Satz und Sieg!

Alle Spielerinnen lieferten an diesem Tag ab und erfüllten ihre Aufgaben auch wenn sie nur kurz reinkamen.

Insbesondere unserer Libera Saskia schwebte quasi über das Spielfeld und pflückte nicht nur die Bälle, die am Block vorbeizogen weg und manövrierte diese zielsicher in die Hände der Zuspielerin – sie rettete auch „schlagend“ verloren geglaubte dritte Bälle. Einen erfolgreichen Angriff hätte ihr auch jeder gegönnt, aber diese Bälle waren zumindest gefährlich genug um den Gegner zu verwirren und am Spielaufbau zu hindern.
Unsere Diagonale Hanna verstand es an diesem Tag nicht nur im Aufschlag und Angriff mächtig auf den Ball zu kloppen, sie zeigte auch eine tolle „Bodenarbeit“, souveräne Abwehrleistung, Hut ab!
Unsere Außen-Maschinen Tina und Linda brachten nicht nur zielsicher den Ball im gegnerischen Feld unter, Aufschläge und Abwehrleistung konnten sich auch sehen lassen, Doro ergänzte das Ganze punktgenau, damit die Mädels auch mal Luft holen können.
Unsere Mittelblockerinnen Charly, Judit, Claudia N. und Claudia W. ergänzten sich auch großartig, brachten einige Bälle – mehr oder weniger gewollt stark 😉 im gegnerischen Feld unter und erfüllten ihren Job im Block.

Nun aber: Verbandsligadirektaufsteigerbesieger TUSEM erreicht Saisonziel 3. Platz aus eigener Kraft … und am letzten Spieltag klappte es auch wieder mit der Verpflegung!

Schön war die Saison … im Spielbetrieb nicht immer … aber immer spassig!

2. Damen – Winterschlaf am Frühlingsanfang

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Mrz 052018
 

MTV Union Hamborn vs. TuSEM Essen II 3:2 (22:25; 25:23; 25:23; 18:25; 15:8)

Und ein großes WARUM in allen Gesichtern …

Wir gerieten zu Anfang der Sätze immer in den Rückstand, zündeten jedoch (bis auf den 5.Satz) immer eine rasante Aufholjagd mit tollen Spielzügen, warum nur konnten wir den Schwung nicht in den nächsten Satz mitnehmen und nickten weg?
Warum war es so kalt in der Halle obwohl draußen schon Frühling war?
Warum fielen die Bälle auf den Boden obwohl mindestens drei Akteurinnen in der Nähe waren?
Warum war der Hallenboden immer nur auf unserer Seite so rutschig?
Warum trafen wir mit unseren Angriffsbällen so oft den Gegner, wir waren doch nicht beim Völkerball?
Warum hatte eigentlich keiner was für nach dem Spiel dabei?

Kurzum: Streckenweise sahen die Zuschauer ein tolles Spiel, leider wurden immer wieder kurze unnötige Schlaf-Phasen eingeschoben, gepaart mit Anfängerfehlern, fehlender Absprache sowie technischen Fehlern kann man eben keinen Blumentopf gewinnen, aber wenigstens hat es für n Punkt gereicht.

Durch den Punktgewinn sind wir noch immer auf dem dritten Platz und haben einen Sieg und drei Punkte mehr als die aktuellen Verfolgerinnen aus Baerl auf der Uhr. Das mit der Verteidigung des 3. Platzes wird schwer, wenn wir wieder so ne schlafmützige Vorstellung abliefern, denn am übernächsten Samstag geht es gegen TV Jahn Königshardt, die stehen nun verdient als direkter Aufsteiger in die Verbandsliga fest. Glückwunsch!

Also: Samstag, den 17.03.2018 um 15Uhr, letztes Spiel und Heimspiel auf der Margarethenhöhe. Fans, vor allem die, die ordentlich Lärm machen um die Mädels wachzuhalten sind herzlich eingeladen!

2. Damen – DERBY Sieg!!! 2 Punkte bleiben auf der Margarethenhöhe

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Feb 262018
 

TuSEM Essen II vs. VC Essen-Borbeck III 3:2 (25:19; 22:25; 25:12; 13:25; 15:12)

Licht und Schatten – und wo viel Licht ist, ist auch starker Schatten!

Starten wir mit dem Licht: die Stimmung war gut, alle waren hochmotiviert, eine konnte es gar nicht abwarten und war schon weit vor der Zeit an der Wirkungsstätte, das mit der flüssigen Verpflegung war auch gut vorbereitet, zahlreiche Fans hatten trotz strahlendem Sonnenschein den Weg in die Halle gefunden und die Pässe waren auch kurz vor Anpfiff am Start 😉

Wir starteten konzentriert, es lief in allen Spielelementen und unterstützt durch eine starke Angabenserie von Claudia N. holten wir uns den ersten Satz klar zu 19.
Super, dachten alle, läuft!

Der zweite Satz startete ebenfalls mit starken Angaben, diesmal von Claudia K. und zack führten wir 7:0 – super, dachten noch immer alle, läuft! Wir hörten schon die Sektkorken knallen, als sich leichter Schatten über uns legte. Dieser offenbarte sich in Form von fehlender Durchschlagskraft im Angriff an allen Fronten und löchrigem Block – knapp ging der zweite Satz dann an die Gäste aus Borbeck.

Im dritten Satz war das Licht dann wieder auf unserer Seite, alle Positionen hatten nur lichte Momente und der Satz ging klar und verdient zu 12 an uns. Wieder dachten alle, Mensch, die Mädels haben sich gefangen, läuft!

Von wegen – es ging ja wieder auf die böse Schattenseite … und so ging der vierte Satz auch zu 13 an Borbeck – anfangs klappte das mit der Annahme und dem Pass zum Zuspieler nicht und abschließend klappte gar nichts mehr! Da half auch kein Ein- und Ausgewechsele mehr, der Satz war weg.

Es ging also in Runde 5, und clever wie unser Kapitän Claudia K. eben ist, wählte sie den Start auf der dunklen Schattenseite. Sehr weise Entscheidung! Beide Parteien kämpften um jeden Ball und am Ende entschied die Licht-Seite aber auch speziell das clevere und genaue Zuspiel unserer Claudia K. über Satz und Sieg! Eine tolle Leistung zeigte an diesem Spieltag auch unserer Libera Jana, sie verteidigte was das Zeug hält und sorgte so auch mit ihren genauen Pässen dafür, dass die Zuspielerin das Spiel „breit“ machen konnte.

Durch den Sieg sind wir noch immer auf dem dritten Platz, haben einen Sieg und drei Punkte mehr als unsere Verfolgerinnen aus Borbeck auf der Uhr und das gleiche Restprogramm.

Somit: Projekt Verteidigung des 3. Platzes planmäßig ongoing, Status: grün!

Am kommenden Sonntag geht es um 13Uhr gegen MTV Hamborn, die laufen noch Gefahr auf den Abstiegsrelegationsplatz zu rutschen, daher erwartet uns hier wahrscheinlich ein harter Kampf auf dem Duisburger Parkett.

2. Damen – Immerhin: 1 Punkt auf der Haben-Seite

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Feb 192018
 

TuS Baerl vs. TuSEM Essen II 3:2 (16:25; 25:17; 16:25; 25:20; 15:12)

Lief leider nur phasenweise und reichte entsprechend nur für einen Punkt … Es fehlte an Konzentration und Durchschlagskraft im Angriff, dafür nehme man um so mehr verschlagene Angaben, dazu mische man abschließend noch Annahme- und Angriffsfehler unter … und schon hat man den 1-Punkt-Salat.

Es war aber nicht alles schlecht, insbesondere in Satz 1 und 3 konnten wir dem Spiel durch gute Blockarbeit und variables Angriffsspiel unseren Stempel aufdrücken.

Tolle Angaben-Serien von Claudia K. und Hanna im fünften Satz sorgten leider nur kosmetisch für ein knappes Ergebnis. Hervorzuheben ist der exzellente Auftritt unserer Svenja L. auf der Diagonalen, sie zeichnete sich insbesondere durch „Auge“ und grandiose Abwehraktionen aus – nur das mit dem zügigen Aufstehen nach der Japan-Rolle müssen wir noch perfektionieren ;-).
Und die Stimmung war trotz auf und ab, konstant „auf“.

Die ratlosen 12 stehen am Samstag, den 24.02. mit gerichteten Krönchen den Verfolgern aus Borbeck gegenüber. Anpfiff ist um 15 Uhr auf der Margarethenhöhe.

Lautstarke TuSEM-Fans können sich mal so richtig bei uns warmlaufen, um anschließend ein Hallendrittel weiter unsere 1. Damen zu unterstützen.

2. Damen – Für den Coach: 3 Punkte zum Wiegenfest

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Jan 292018
 

TuSEM Essen II vs. TV Voerde 3:1 (25:19; 23:25; 25:14; 26:24)

Bei den Vorbereitungen zum letzten Spieltag stellten wir bestürzt fest, dass nur zwei Mittelblocker zur Verfügung stehen: Claudia Niemeier hat ihre Sprunggelenk-Verletzung noch nicht auskuriert und Claudia Weß coachte zeitgleich den TuSEMer Volleyball-Nachwuchs beim Projekt „Jugend mischt die Kreisliga auf“.
Kurzfristig wurde das Personal-Karussell angeschmissen … Materialermüdungserscheinungen bei Tina Stassny und die Abwesenheiten von Linda Claßen und Doro Kemper-Buchholz führten dann zu einer noch kreativeren als der geplanten Lösung: Unsere Statistikerin Melanie Edelmeier hatte sich im Laufe der letzten Monate hochge…arbeitet 😉 und wurde nun erfreulicherweise zur Aushilfskraft im Mittelblock rekrutiert, unterdessen übernahm Claudia N. ihre Rolle am Reißbrett. Vielen lieben Dank Euch beiden!
Zugleich meldete sich Zuspielerin Andrea Winkler wieder genesen zurück, so dass Coach Andreas Edelmeier dann doch 12 (einigermaßen gesunde) gut gelaunte Spielerinnen zur Verfügung standen.

Der erste Satz war unsererseits etwas zurückhaltend, wir zeigten zwar an der ein oder anderen Stelle was wir „können könnten“, aber insgesamt plätscherte es so dahin und wir profitierten stark von den Eigenfehlern der Gegnerinnen. Nicht unverdient ging der Satz dann auch an uns.

Die zweite Runde war dann schon was enger, kleinere Abstimmungsschwierigkeiten und Eigenfehler kosteten uns dann aber mit 23:25 knapp den Satz.

Im dritten Satz drehten wir dann mal so richtig auf: Insbesondere unsere Mittelblockerin Charly Dobinski spielte stark auf und versenkte ihre Angriffe druckvoll im gegnerischen Spielfeld! Aber auch alle anderen Akteurinnen brachten nun geschickt ihre Bälle „drüben“ unter und schafften es durch gute Block- und Abwehrleistung dies bei uns zu verhindern. Unsere Libera Tamara Schleuter verstand es großartig die Bälle der Voerder Damen wegzupflücken und diese präzise zur Zuspielerin zu manövrieren. Verdient ging der dritte Satz an uns.

Im vierten Durchgang verschwand der Schwung aus dem dritten Satz in einem schwarzen Loch am Niederrhein … trotz gleicher Besetzung wirkte die Vorstellung irgendwie zerfahren und etwas träge, wir konnten nicht an die Leistung des dritten Satzes anknüpfen und hinkten immer 3 bis 4 Punkte hinterher. Am Ende besannen wir uns aber unserer Stärken und erkämpften uns mit 26:24 knapp Satz und Sieg … und ne Kiste haben wir auch „gewonnen“.

Fazit: Mehr Konstanz bitte, dieses Auf und Ab zerrt an den Nerven aller!
Und: Gewonnen ist gewonnen! Projekt Verteidigung des 3. Platzes planmäßig ongoing, Status: grün!

Wir stehen erst am Samstag, den 17.02. wieder im Trikot auf dem Spielfeld. Frühestens um 16:30 Uhr geht es dann in Borbeck gegen TuS Baerl. Bei einer unserer schlechtesten Vorstellungen in dieser Saison sind wir im Hinspiel mit 0:3 grandios gescheitert – es kann also nur besser werden!

2. Damen – Kurz gewackelt, geschüttelt, 3 Punkt mitgenommen

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Jan 222018
 

VCE Geldern II vs. TuSEM Essen II 0:3 (13:25; 26:28; 17:25)

Vergangenen Sonntag machten wir uns auf die Reise nach Duisburg, es ging gegen den Tabellenvorletzten aus Geldern.

Im ersten Satz starteten wir trotz „neuer“ Aufstellung im Zuspiel und über die Diagonale grandios. Der ein oder andere Wackler wurde direkt im nächsten Spielzug ausgeglichen und wir ließen keinen unserer zahlreichen Zuschauer auch nur im Geringsten daran zweifeln, dass wir 3 Punkte mit nach Hause nehmen wollen. Judit Liebermann konnte mit einer starken Aufschlagsserie beim Spielstand von 7:13 auf 7:20 erhöhen und der Gegner war völlig aus dem Konzept gebracht, der Satz ging hochverdient mit 13:25 nach Essen.

Gut gelaunt und vielleicht etwas zu optimistisch – offenbar auch etwas überheblich – ging es in den zweiten Satz. Was passierte da? Es schlichen sich etliche unnötige Eigenfehler ein, zudem gaben wir den Mädels aus Geldern zu viel Raum und plötzlich stand es 9:4 gegen uns. Svenja Preusser ging zum Aufschlag und machte dem Gegner mit ihren variablen Aufschlägen mächtig Druck, es stand nun 10:10 und somit alles auf Anfang. Doch die Damen aus Geldern hatten ihre Chance gewittert und ließen nicht locker, hatten jedoch Probleme ihren Aufschlag in unser Feld zu bringen – vielen Dank an dieser Stelle. Hart umkämpft, mit einem spannenden Finale – bei gefühlten 15 Satzbällen für uns – ging dieser Satz dann aber letztlich mit 26:28 nach Essen.

Im 3. Satz waren wir dann wieder hellwach und so ging dieser ebenso wie der erste nach 17 Minuten verdient an uns. Hervorzuheben ist auch diesmal wieder eine Aufschlagsserie, diesmal von Hanna Wieling. Hanna katapultierte uns von 3:5 auf die 3:13 Führung. Der ein oder andere Annahme-Patzer auf unserer Seite ließ uns kalt und wir holten uns Satz und Sieg mit 17:25.

Wir scheinen uns mit dem dritten Tabellenplatz noch immer „am Platz an der Sonne“ zu befinden – schaut man sich die Tabelle an, trennen uns jedoch nur 11 Punkte vom Abstiegs- und 6 Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz! Andersherum trennen uns auch nur 8 vom Aufstiegs- und 7 vom Aufstiegsrelegationsplatz, enge Kiste also diese Saison! Realistisch betrachtet geht es uns in den verbleibenden fünf Spieltagen aber „nur“ um die Verteidigung des 3. Platzes, wenn die maximal mögliche Ausbeute von 15 Punkten gelingt und so mehr dabei herausspringt, auch schön. Es gilt also die Konzentration hochzuhalten und so mehr Konstanz in allen Bereichen abzuliefern.

Am Samstag, den 27.01. machen wir uns auf die Reise nach Geldern um gegen die Damen aus Voerde anzutreten. Diese befinden sich mit 5 Punkten Abstand auf uns auf dem 5. Tabellenplatz, das Hinspiel ging mit 3 zu 1 Sätzen an uns.

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